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DEM Burg – Tag 2: Hattrick für Hamish Macdonald

Auch am zweiten Tag der Int. ADAC-Geländefahrt Burg ist der Sherco-Werksfahrer nicht zu stoppen und sicherte sich somit Saisonsieg Nummer drei.

Aber ganz so leicht wurde es ihm dieses Mal nicht gemacht, denn auch Dennis Schröter erwischte einen glänzenden Tag und ließ sich, zumindest in den ersten beiden Runden, nicht wirklich abschütteln. „Ja, ich kamzunächst nicht so recht in den Tag, da war ich einfach zu langsam“, meint Hamish Macdonald fast entschuldigend, der aber dennoch an der Spitze lag. Machten sich seine sieben Wettkampfwochenenden am Stück nun doch etwas bemerkbar? Nicht wirklich, denn gegen Ende spielte der Neuseeländer wieder sein ganzes Können aus. „Zum Glück habe ich da wieder in meinen Rhythmus gefunden. Es ist toll, wieder ganz oben zu stehen“, strahlt der Tagessieger sichtlich zufrieden.

Auch Dennis Schröter war die Zufriedenheit sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Als ich am Morgen aufgewacht bin, habe ich gedacht, wie soll ich den Tag nur überstehen“, spielt der amtierende Champion mit einem Schmunzeln auf den heftigen Muskelkater vom Vortag an. „Doch nach fünf, sechs Kurven im ersten Test habe ich gemerkt, da geht doch etwas.“ Und so blieb der Husqvarna-Fahrer zumindest bis zur dritten Runde Hamish Macdonald auf den Fersen. „Aber am Ende lief gar nichts mehr, da war ich vom Kopf her platt. Dennoch, es war ein richtig guter Tag“, freut sich Dennis Schröter.

Das Ranking dahinter gleicht dem gestrigen Tagesergebnis wie ein Spiegelbild. Das Podium komplettiert Davide von Zitzewitz. „Heute habe ich mich besser gefühlt als gestern. Schade, dass ich die erste Runde etwas verschlafen habe. Dennoch ist es am Ende ein sicherer dritter Platz geworden und darüber freue ich mich sehr“, so der KTM-Fahrer, der wie am Vortag Luca Fischeder, Edward Hübner und Robert Riedel auf die Plätze verwies.

Einen echten Achtungserfolg erzielte Tristan Hanak aus Burg. Der Lokalmatador sicherte sich mit Rang neun sein bis dato bestes Ergebnis. „Ich war noch nie unter den besten Zehn, das ist schon großartig“, freut sich der KTM-Fahrer, der zudem mit Platz drei in der Klasse E1 auf dem Treppchen stand. Dagegen stellte der Titelverteidiger in dieser Kategorie Andreas Beier sein Motorrad aus gesundheitlichen Problemen vorzeitig ab: „Ich war vollkommen neben der Spur und irgendwie überhaupt nicht anwesend. Es hatte keinen Sinn, unter diesen Umständen weiterzufahren.“ Ob er am kommenden Samstag beim vierten Lauf zur Int. Deutschen Enduro Meisterschaft in Tucheim an den Start gehen wird, ließ er offen.