Veranstaltungen 2019

Internationale Deutsche
Enduro Meisterschaft:

09.-10.03.2019 - Uelsen
23.-24.03.2019 - Dahlen
10.-11.08.2019 - Burg
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
12.10.2019 - Zschopau
26.10.2019 - Tucheim

DMSB Enduro-Cup:
09.-10.03.2019 - Uelsen
10.-11.08.2019 - Burg
(ohne Klassik)
25.08.2019 - Waldkappel
21.-22.09.2019 - "Standby"
(fester Ausweichtermin)
20.10.2019 - Kempenich
26.10.2019 - Tucheim


Stand: 11.12.2018 /
alle Terminangaben ohne Gewähr
und vorbehaltlich der Prädikatsbestätigung
durch den DMSB


 
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   Int. 35. ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt Streitberg "Fränkische Schweiz"

Favoriten setzten sich durch!

07.10.2018

Einmal mehr bewiesen die Organisatoren der Internationalen ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt Streitberg, das diese Veranstaltung zu den besten Adressen in Deutschlands Enduro-Szene gehört. Eine Runde mit vielen Raffinessen, neuen interessanten Streckenpunkten sowie drei kernigen, und gegenüber dem letzten Mal, teils stark veränderten Sonderprüfungen garantierten erneut eine Geländefahrt auf höchstem Niveau. Auch das Wetter spielte optimal mit, so dass dieser Lauf, in einer bis dato von Absagen geprägten DEM-Saison, den perfekten Start in den sportlich "heißen" Oktober darstellte!

INTERNATIONALE DEUTSCHE ENDURO MEISTERSCHAFT (A-Championat)
Saisonsieg Nummer zwei für Dennis Schröter, der nie ernsthaft in Gefahr geriet. Ganze sieben der zehn Sonderprüfungen konnte der Husqvarna-Fahrer für sich entscheiden. "Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, musste nicht einmal zwingend hart pushen. Ich war heute wirklich gut in Schwung", freut sich der Tagessieger und ergänzt, "und außerdem hat die Geländefahrt einfach nur total viel Spaß gemacht!"


#257 Dennis Schröter

Auf Rang zwei folgte Davide von Zitzewitz, der mit dem Handicap ins Rennen gegangen ist, am Ende des DEM-Fahrerfeldes zu starten, da er den DEM-Auftakt in Tucheim krankheitsbedingt verpasst hatte. Kein leichtes Unterfangen für den KTM-Fahrer, der in den Sonderprüfungen den ein oder anderen Fahrer überholen musste. "Das war nicht das Problem, alle haben immer super Platz gemacht, nur der Staub war extrem nervig. Ansonsten bin ich stellenweise zu vorsichtig gefahren, was mich schon etwas ärgert", gestand der Norddeutsche, der seine 350ccm-Maschine gegen eine 450ccm-Viertakter eingetauscht hat und damit noch ein kleinwenig Anpassungsprobleme hat. "Das ist erst mein zweites Enduro-Rennen mit der 450iger. Ansonsten bin ich all die Jahre immer die 350iger gefahren.


#114 Davide von Zitzewitz

Tagesdritter wurde Andreas Beier, der trotz Podium auch nicht restlos glücklich war. "Ich hatte mich heute etwas verpokert, was mich doch extrem wurmt", gab der KTM-Fahrer zu Protokoll und ergänzte, dass er sich mit der Reifenwahl etwas vertan hat. "Ärgerlich. Daher konnte ich nicht so agieren, wie ich es gern gewollt hätte."


#51 Andreas Beier

Hinter dem Trio sorgte Tilman Krause für ein Ausrufezeichen. Noch nie war der KTM-Fahrer aus dem hohen Norden, so weit vorn im Championats-Ranking zu finden. Nur weniger als eine Sekunde dahinter wurde Edward Hübner guter Fünfter, gefolgt von Jan Schäfer auf Sherco.

DEM - KLASSE E1
Andreas Beier, amtierender Meister und Auftaktsieger von Tucheim, ging folglich als Top-Favorit ins Rennen. Der KTM-Fahrer wurde dieser Rolle über weite Strecken vollkommen gerecht und dominierte, trotz seiner vermeindlich falschen Reifenwahl, das Geschehen nach Belieben. Am Ende standen sieben von zehn Bestzeiten zu Buche sowie ein satter Vorsprung von vierzig Sekunden auf den Zweitplatzierten Jonathan Rossé. Der diesjährige Vizeeuropameister aus der Schweiz unterstrich einmal mehr seine starke Form!


#30 Jonathan Rosse

Yanik Spachmüller aus Mittelfranken schnappte sich Rang drei, nach dem er nach der ersten Sonderprüfung sogar in Führung lag. "Der Beginn war richtig gut", resümierte der KTM-Fahrer, der dann aber doch einmal mehr vom Pech heimgesucht wurde. "Im ersten Test der zweiten Runde ist mir der Gasgriff gebrochen. Auch die anschließende Prüfung musste ich damit noch fahren und bin deswegen auch gestürzt, bevor ich ihn an der nächsten Zeitkontrolle endlich wechseln konnte. Auch habe ich in einem weiteren Test mächtig viel Absperrband aufgesammelt, so dass die Bremse auch nicht mehr richtig griff", schüttelt der Unglücksrabe den Kopf. "Dennoch bin ich über Rang drei sehr glücklich!" Robert Riedel, Derrick Görner, der immer besser in Schwung kommt, und Jan Allers folgen auf den Plätzen vier bis sechs.


#66 Yanik Spachmüller


DEM - KLASSE E2
Während Davide von Zitzewitz dem Klassensieg eher ungefährdet entgegen fuhr, spielte sich um Rang zwei ein wahrer Krimi ab. Die beiden KTM-Fahrer Edward Hübner und Tilmann Krause boten sich ein packendes Duell auf Augenhöhe. Über den ganzen Tag trennten die beiden nur wenige Zehntelsekunden. Edward Hübner lag vor dem letzten Test noch knapp auf Rang zwei, doch Tilman Krause entriss ihm diesen mit einer bärenstarken Fahrt. "Es hat einfach alles gepasst", strahlt der Norddeutsche über das ganze Gesicht, "ich habe einfach alles gesetzt, wollte unbedingt Rang zwei und das ich auch noch Vierter im Championat geworden bin, ist natürlich der Oberhammer. Mein bis dato bestes Ergebnis überhaupt!"


#124 Tilman Krause

Trotz der knappen Niederlage war Edward Hübner keineswegs schlecht gestimmt. "Klar ist es schade", relativiert er, "aber ich bin mit meiner Leistung zufrieden und hatte durchweg ein gutes Gefühl. Der Kampf mit Tilman war natürlich super und hat total viel Spaß gemacht!"


#148 Edward Hübner

Hinter diesem Trio folgt mit einer knappen Minute Rückstand Nick Emmrich auf Rang vier, der die Leistung der ersten Drei neidlos anerkennt. "An die war heute für mich einfach kein rankommen, obwohl ich schon am Limit war. Wirklich stark gefahren", zollt er den Erstplatzierten seinen Respekt. Platz fünf belegte Paul Roßbach vor Jörg Haustein.


DEM - KLASSE E3
Alles beim Alten in der großen Hubraum-Klasse. Dennis Schröter bestimmte einmal mehr das Geschehen und ließ seinen Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance. Lediglich eine Bestzeit gab er an Jan Schäfer ab, der eine super Leistung ablieferte und hervorragender Zweiter wurde. "Es hätte noch einen Tick besser laufen können. Aber die erste Prüfung ging leider wieder einmal nach hinten los", bedauert der Sherco-Fahrer, der schon in der Vergangenheit des Öfteren mit diesem Problem zu kämpfen hatte. "Ich bin gleich zweimal über das Vorderrad weggerutscht und gestürzt. Schade, denn ansonsten lief es wirklich richtig super. Vor allem mein neues Motorrad, welches schon ein 2019er Modell ist, hat mir richtig Spaß gemacht."


#244 Jan Schäfer

Dritter wurde Benjamin Meusel, der durch eine langwierige Verletzung, ebenso wie Davide von Zitzewitz, den DEM-Auftakt verpasst hatte und somit von hinten starten musste. Das war für ihn aber weniger ein Problem, als die technisch anspruchsvollen Waldpassagen. "Da habe ich als Motocrosser natürlich noch Nachholbedarf. Hier fehlt mir einfach noch die Erfahrung, aber ich arbeite daran. Ansonsten habe ich mit Rang drei mein Minimalziel erfüllt. Mal sehen, was noch geht in diesem Jahr", zeigt sich der GasGas-Fahrer kämpferisch, was die Läufe in Woltersdorf und Zschopau betrifft.


#245 Benjamin Meusel

Tim Apolle blieb somit, wie schon in Tucheim, nur der undankbare vierte Platz, während Pascal Springmann als starker Fünfter förmlich aufblühte. Gerrit Helbig zeigte ebenfalls eine super Leistung und stellte seine KTM auf Rang sechs. Großes Pech hingegen hatte Mitfavorit Björn Feldt, der im ersten Test ein technisches Problem an seiner Maschine hatte, dadurch satte acht Minuten verlor und so aussichtslos zurück geworfen wurde.

DEUTSCHER ENDURO JUNIOREN-POKAL
Äußerst spannend ging es bei den Junioren zur Sache. Um den ersten Platz entbrannte ein Vierkampf, in dem die Protagonisten teilweise innerhalb einer einzigen Sekunde lagen! Folglich fiel die Entscheidung im allerletzten Test, in welchem Luca Fischeder alles auf eine Karte setzte und damit seinen ersten Sieg bei den Junioren nach Hause brachte. "Der Sieg war schon angestrebt. Das es nun geklappt hat, ist natürlich super", freut sich der Sherco-Fahrer, der mit seiner 125ccm-Maschine auf den langen Ackergeraden schon ein wenig Leistungsnachteile hatte. "Dafür konnte ich in den Waldpassagen immer wieder heranfahren. Das Technische liegt mir einfach", so Luca Fischeder, der am Ende lediglich 1,78 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Kevin Nieschalk hatte.


#626 Luca Fischeder

Der jedoch ärgerte sich schon etwas, den Sieg auf den letzten Metern aus der Hand gegeben zu haben. Dafür strahlte er seinerseits, Teamkollege Florian Görner knapp geschlagen zu haben. "Das war mein Ziel, einmal in dieser Saison vor Flo ins Ziel kommen", lacht Kevin Nieschalk, der den Tag als sehr nervenaufreibend empfand, während Florian Görner verschmitzt meint: "So könnte es immer sein!" Undankbarer Vierter, und gerade einmal sechs Sekunden hinter dem Sieger, wurde Lukas Streichsbier gefolgt von Mike Kunzelmann.


Siegerehrung der Junioren

Bereits in einer Woche besteht die Möglichkeit zur Revanche. Dann gastiert die DEM im Rahmen des EnduroGP-Finales in Woltersdorf bei Berlin.


Ausführliche und detaillierte Infos, rund um den DEM-Lauf in Streitberg, unter folgenden Rubriken:

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