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Spannender Saisonabschluss beim DEM-Finale Woltersdorf/Rüdersdorf!

04./05.11.2017

Zum Saisonfinale stand den Startern der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft noch einmal eine echte Mammut-Aufgabe bevor. Bereits am Freitagabend galt es, im Museumspark Rüdersdorf einen Prolog unter Flutlicht zu absolvieren, bevor am Samstag und Sonntag noch zwei anstrengende Fahrtage auf die Teilnehmer warteten. Drei Runden mit 65 Kilometern Länge und je zwei Sonderprüfungen mussten letztlich noch einmal bezwungen werden, bevor mit der abendlichen Siegerehrung und Auszeichnung der jeweiligen Klassenbesten endgültig der Schlusspunkt hinter der DEM-Saison 2017 gesetzt werden konnte.

INTERNATIONALE DEUTSCHE ENDURO MEISTERSCHAFT (Championat)
Marco Neubert gewann nicht nur den vorabendlichen Prolog, sondern setzte sich auch souverän am ersten Fahrtag durch. 25 Sekunden betrug am Ende sein Vorsprung auf den Zweiten Dennis Schröter. Davide von Zitzewitz, der Rang drei belegte, lag schon 50 Sekunden zurück. "Mein Plan ging auf", freute sich Marco Neubert und erklärte, "ich weiß, dass mir solche langen Tests gleich kurz nach dem Start, wir der hier in Woltersdorf unter den Windmühlen, immer gut liegen. Also sah ich dort meine Chance und habe voll attackiert. Auf der kurzen Prüfung im Museumspark kam ich nicht ganz so zurecht, dafür hat es die andere dann immer wieder herausgerissen."


#118 Marco Neubert

Auch der zweite Tag stand ganz im Zeichen Marco Neuberts, der bis vor der letzten Prüfung die Führung inne hatte. D och dann entriss ihm ausgerechnet Teamkollege Christian Brockel mit einer Fabelzeit den Tagessieg im letzten Moment. Eine Sekunde auf die Hundertstel genau, machten am Ende den Unterschied. "Es lief heute wesentlich besser als gestern. Am Ende wollte ich für die Zuschauer noch einen raushauen. Das es dabei sogar noch zum Tagessieg reichte, hat mich doch sehr überrascht!", so Brockel, der damit Neubert und Andreas Beier auf die Plätze verwies. Dennis Schröter landete nach einer "Sicherheitsfahrt" lediglich auf Platz sechs, was ihm aber zur Titelverteidigung genügte. "Es war heute noch einmal ziemlich haarig geworden. Im ersten Test ist mir meine Vorderradbremse kaputtgegangen, was ich jedoch nicht gleich bemerkt habe. So bin ich über eine Kurve hinausgeschossen und dabei heftig gestürzt. Danach habe ich nur noch versucht, das Mittelmaß zwischen sicherem und einigermaßen schnellem Fahren zu finden. Ich bin froh, dass alles gut gegangen ist", so ein sichtlich erleichterter Dennis Schröter, der nun zum vierten Mal in Folge Deutschlands bester Endurofahrer geworden ist. Zweiter in dieser klassenübergreifenden Jahreswertung wurde Marco Neubert, Dritter Davide von Zitzewitz.


Die Top Drei des Jahres: Marco Neubert, Dannis Schröter, Davide von Zitzewitz (v.l.)


DEM - KLASSE E1
Eigentlich schien die Titelverteidigung für Andreas Beier nur Formsache zu sein. Ungeschlagen und mit einem dicken Punktevorsprung reiste der KTM-Fahrer zum Finalwochenende an, so dass er bereits am ersten Tag alles hätte klar machen können. Doch dann erlebte er in der zweiten Runde sein ganz persönliches Waterloo. "Mitten auf der Etappe im Nirgendwo ging das Motorrad aus und sprang auch nicht mehr an. In diesem Moment hätte ich einfach heulen können", gestand der Pechvogel, der bereits seine Felle davon schwimmen sah. Ein abgerissenes Kabel zur Einspritzung konnte später im Paddock als Problem lokalisiert und behoben werden, so dass Beier am Folgetag wieder an den Start gehen konnte.
Des einen Leid, des anderen Freud. So ging der Tagessieg am Samstag an Jonathan Rossé, der damit seinen ersten Tagessieg in der Deutschen Enduro Meisterschaft einfuhr. Natürlich war der Schweizer darüber total happy, wenngleich er beim Siegerinterview fast entschuldigend meinte: "Ich habe zwar gewonnen, doch der Schnellste war ich nicht. Wäre Andi nicht ausgefallen, hätte es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zum Sieg gereicht." Da der Yamaha-Fahrer mit einer schweizerischen Lizenz startet, bekommt er allerdings keine Punkte in der Klassenwertung, so dass der Zweitplatzierte Edward Hübner die volle Punktzahl kassierte. "Es war ein guter Tag. Alles lief glatt, ich habe keine Fehler gemacht", freute sich Hübner, der Tim Apolle auf Rang drei verwies.


#30 Jonathan Rossé

Am zweiten Tag lief dann aber alles wieder rund bei Andreas Beier, der mit einem Tagessieg, vor Edward Hübner und Jonathan Rossé, seinen E1-Titel letztlich doch erfolgreich verteidigen konnte. "Ich habe heute mehr auf mein Motorrad gehört, als ich es ohnehin schon tue. Mein Mechaniker Uwe meinte aber nur, alles klingt normal und ich solle mir nicht so viele Gedanken machen", lachte Beier, der über den Ausgang sehr glücklich war. Vizemeister wurde Tim Apolle, der mit dem Wochenende nicht restlos zufrieden war, sich aber über sein bis dato bestes DEM-Endresultat mächtig freute. Ähnlich ging es auch Jan Allers, der Dank seiner Konstanz das Jahr als Gesamtdritter beendete. Ein Riesenerfolg für den Vorjahres-Junioren-Meister.


Die Top Drei des Jahres: Tim Apolle, Andreas Beier und Jan Allers (v.l.)


DEM - KLASSE E2
Marco Neubert, der am Freitagabend nach seinem Prologsieg überraschend seinen Rücktritt vom aktiven Sport verkündete, machte mit einem Sieg am ersten Tag einen großen Schritt in Richtung seines ersten DEM-Einzeltitels. Der KTM-Fahrer setzte sich damit gegen seinen direkten Rivalen Davide von Zitzewitz durch. Doch dieser war dennoch nicht unzufrieden. "Der kurze Test lag mir richtig gut, da war ich auf Augenhöhe, doch in der langen Sonderprüfung habe ich immer zuviel Zeit liegen gelassen. Irgendwie war ich da ein wenig zu passiv, es fehlte die Aggressivität. Das muss ich morgen besser machen", so das Fazit des KTM-Fahrers kurz nach der Zielankunft. Platz drei ging an Christian Brockel, der trotz des erneuten Podiums nicht restlos glücklich war: "Ich habe einfach zu oft gelegen. Kein guter Tag für mich."


#173 Christian Brockel

Das sollte sich für den dreifachen Motocross-Fahrer am zweiten Tag ändern, als er Marco Neubert den Tagessieg im letzten Moment noch entriss. Dieser war zunächst im ersten Moment über die knappe Niederlage doch ein wenig frustriert. Zu groß ist sein sportlicher Ehrgeiz, um den im letzten Augenblick verpassten Sieg einfach so wegzustecken. Doch ein paar Minuten später, als ihn sein Teamkollege Christian Brockel umarmte und meinte, "Willkommen im Club der Deutschen Meister" überwog bei Neubert dann doch die Freude über seinen ersten Titelgewinn! "Ich bin sehr erleichtert, dass es nun endlich geklappt hat. Ich habe wirklich sehr lange darauf hingearbeitet", befand der neue Deutsche Meister der Klasse E2, der nun als amtierender Champion vom aktiven Sport zurücktritt!


Ausgelassener Jubel bei Marco Neubert und seinem Team!

Der Vizetitel ging an Davide von Zitzewitz, der heute nach einer kämpferischen Leistung Platz drei belegte. Dritter der E2-Gesamtwertung wurde dessen Kumpel und Teamkollege Tilman Krause, der sich damit über seinen größten Erfolg im Endurosport freuen durfte!


Die Top Drei des Jahres: Davide von Zitzewitz, Marco Neubert und Tilman Krause (v.l.)


DEM - KLASSE E3
Dennis Schröter machte bereits am ersten Tag seine E3-Titelverteidigung perfekt und war darüber natürlich extrem froh: "Ich bin total glücklich und auch sehr erleichtert. Es kann ja immer noch etwas passieren und wie schnell das gehen kann, hat man bei Andi Beier gesehen." Zweiter wurde Christian Weiß, der damit auch vorzeitig seinen Vize-Titel in trockenen Tüchern hatte. "Das ist natürlich sehr schön", strahlte der KTM-Fahrer, der sich gleichzeitig dennoch etwas ärgerte. "Es nervt mich ein wenig, dass ich am Ende im Championat noch von Platz fünf auf sieben zurückgerutscht bin. Ansonsten lief alles gut. Nur einmal bin ich einem Busch sehr nahe gekommen, was in einem Sturz endete." Tagesdritter wurde Gerrit Helbig, der Lokalmatador Nico Rambow um winzige 2,83 Sekunden auf Distanz halten konnte. "Sehr ärgerlich", befand Rambow, der damit extrem knapp an seinem ersten DEM-Podiumsplatz vorbeigeschrammt ist.


Dennis Schröter und sein Team hatten gleich doppelenden Grund zur Freude!

Der Sieg am zweiten Fahrtag ging erneut an Dennis Schröter, der damit als Einziger in diesem Jahr eine weiße Weste behielt. Platz zwei in der Tages- wie auch Gesamtwertung ging an Christian Weiß, der heimlich, still und leise ebenfalls "Tschüss" zum aktiven Motorsport sagte. "Eigentlich wollte ich schon letztes Jahr aufhören", gestand der KTM-Fahrer, "doch mit einem sechsten Platz in der Meisterschaft wollte ich dann doch nicht gehen. So habe ich noch ein Jahr ran gehangen und noch einmal alles gegeben. Mit dem Vizetitel ist es für mich der perfekte Schlusspunkt."


#285 Christian Weiß

Tagesdritter wurde Nico Rambow, für den es die erste DEM-Podestplatzierung seiner Kariere ist. Ein toller Saisonabschluss, nachdem er fünf Monate verletzungsbedingt pausieren musste. In der Meisterschaft stieg Gerrit Helbig als Dritter auf das Podest, was er vor der Saison niemals für möglich gehalten hätte. "Das ist eine einmalige Sache, kommt nie wieder", so sein Resümee mit Blick auf das Verletzungspech vieler seiner Konkurrenten. "Was für ein Saisonabschluss, ich bin einfach überglücklich!"


Die Top Drei des Jahres: Christian Weiß, Dennis Schröter und Gerrit Helbig (v.l.)


DEUTSCHER ENDURO JUNIOREN-POKAL
Es war das Wochenende des Robert Riedel! Der Lokalmatador, der nur gute 500 Meter vom Museumspark Rüdersdorf entfernt wohnt, machte mit einer erstklassigen Vorstellung bereits am ersten Tag seinen Titelgewinn perfekt. Platz fünf in der Tages-Gesamtwertung und ein überlegener Sieg in der Junioren-Kategorie, zauberten ihn ein breites Grinsens ins Gesicht: "Einfach nur geil! Es hat alles wunderbar geklappt, genau so, wie ich es mir vorgenommen hatte!" Platz zwei ging an den Norweger Christian Illidi, Rang drei an Class Wischhof. Auch am zweiten Tag hatte Riedel die Nase vor, diesmal vor Illidi und Nico Domres. In der Endabrechnung holte Wischoff letztlich Silber, Domres Bronze.


Die Top Drei des Jahres: Claas Wischhof, Robert Riedel, Nico Domres (v.l.)


Das letzte Bild gehört den Deutschen Enduro Mannschaftsmeister ADAC Sachsen mit Nick Emmrich, Andreas Beier und Marco Neubert (v.l.)


Ausführliche und detaillierte Infos, rund um das DEM-Finale in Woltersdorf, unter folgenden Rubriken:

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