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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 07.10.2017

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

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Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 20.10.2017

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   Int. 56. ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt Dachsbach "Rund um den Aischgrund"

DEM Dachsbach 2017 - Dennis Schröter rückt die Welt wieder gerade!

17.09.2017

Nach einem Jahr Unterbrechung war die ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt "Rund um den Aischgrund" wieder Schauplatz eines Laufes zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Die Organisatoren legten sich in ihrer "Kreativpause" mächtig ins Zeug, um bei der mittlerweile 56. Auflage ihrer traditionsreichen Geländefahrt allen Teilnehmern eine anspruchsvolle Etappenführung mit drei Sonderprüfungen zu präsentieren. Vor allem ein kerniger Enduro-Test sollte das absolute Highlight werden. Doch trotz intensiver Bemühungen der Veranstalter scheiterten sämtliche Ideen und vorgeschlagenen Ausweichmöglichkeiten an den zuständigen Behörden und Ämtern, so dass am Ende leider nur zwei Ackerprüfungen und eine vermeintlich leichte Etappenführung übrig blieben. Dennoch fuhr ein Großteil der Fahrer mit schönen Erinnerungen an diese Geländefahrt nach Hause, was nicht zuletzt auch an dem erstklassigen "Motorradfahrer-Wetter" lag.


INTERNATIONALE DEUTSCHE ENDURO MEISTERSCHAFT (Championat)
Der Husqvarna-Fahrer rückte die Welt aus seiner Sicht wieder gerade. Nach zuletzt zwei zweiten Plätzen in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft nahm Dennis Schröter erfolgreich Revanche an Burg-Doppelsieger Andreas Beier, der Zweiter wurde. Die Top Drei komplettierte Davide von Zitzewitz auf seiner KTM. "Ich bin natürlich sehr zufrieden", strahlte der Gesamtsieger und meinte über sein Erfolgsrezept des heutigen Tages, "Ich habe versucht, mir von der Konkurrenz in der ersten Runde nicht all zuviel einschenken zu lassen. Ab der zweiten, als dann die Anlieger in den Prüfungen vorhanden waren, lief es richtig gut und ich bin komplett fehlerfrei geblieben." Über seinen ungewohnten pinken Kleidungsstil am heutigen Tag meinte der frischgebackene Vater einer kleinen Tochter nur augenzwinkernd: "Das ist die neue Kollektion für das kommende Jahr, mehr nicht..."


#257 Dennis Schröter

Andreas Beier betrieb am Ende noch erfolgreich Schadensbegrenzung, nachdem in den ersten beiden Runden bei ihm nur wenig zusammen lief. "Ich bin einfach nicht in meinen Rhythmus gekommen", gestand der KTM-Fahrer. "So konnte es einfach nicht weiter gehen. Ich habe mich dann aber extrem zusammengerissen und plötzlich stimmten die Zeiten wieder. " So fing Beier in der letzen Prüfung sogar noch Davide von Zitzewitz ab, welcher den Tag letztlich auf Rang drei und aus seiner Sicht als "eher weniger zufriedenstellend" beendete.


#51 Andreas Beier


DEM - KLASSE E1
Andreas Beier war für seine Konkurrenten, trotz anfänglicher Schwierigkeiten erneut eine Nummer zu groß. Über eine Minute betrug am Ende sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Tim Apolle auf Husqvarna. "Ich weiß, das Andi derzeit auf einem anderen Level fährt und das dieses für mich aktuell noch nicht erreichbar ist. Von daher war es das Optimum was ich herausholen konnte. Ich bin sehr zufrieden über meinen zweiten Platz", strahlte ein sichtlich glücklicher Tim Apolle.


#96 Tim Apolle

Rang drei ging an Jonathan Rosse aus der Schweiz, der zuletzt in Uelsen am Start war. "Ich bin ganz gut mit den Tests klar gekommen. Nach meinem Geschmack hätten sie etwas schneller und weniger eng sein können, aber alles in allem war es okay. Das ich es auf das Podium geschafft habe, freut mich natürlich sehr", so das Tagesfazit des Yamaha-Fahrers.

Weniger zufrieden zeigten sich die beiden Junior-Trophy-Fahrer Yanik Spachmüller und Jan Allers, die sich noch bei den Six Days in Frankreich so tapfer geschlagen haben. Beide kamen nicht so zurecht, wie sie es sich gern gewünscht hätten. Während Spachmüller noch Vierter wurde, reichte es für Allers nur zur Rang sieben. Dazwischen schoben sich noch Edward Hübner als Fünfter und Maria Franke als Sechste.


DEM - KLASSE E2
Am Ende wurde es für Davide von Zitzewitz noch einmal richtig eng. Lediglich 4,89 Sekunden waren am Ende von seinem Vorsprung noch übrig. "Es war kein optimaler Tag", zeigte sich der KTM-Fahrer trotz Klassensieg selbstkritisch. "In der ersten Runde hat es mir extrem viel Spaß gemacht, die Spuren zu legen. Doch je tiefer die Rinnen wurden, desto schwerer habe ich mich getan. Es kam einfach kein richtiger Fahrfluss auf."


#114 Davide von Zitzewitz

So tat sich für Marco Neubert doch noch die Chance zur finalen Attacke auf. Doch trotz zwei Bestzeiten am Ende reichte es nicht mehr ganz. "Ein unsanfter Abflug über den Lenker hat mich womöglich den Sieg gekostet. Sehr schade", zeigte sich der KTM-Fahrer leicht enttäuscht, der dennoch nicht ganz unzufrieden war. "Ich lag die letzten beiden Wochen durch eine Grippe flach. Von daher geht das Resultat schon in Ordnung. Unterm Strich kam es mir doch sehr zugute, dass es eine verhältnismäßig leichte Veranstaltung war."


#118 Marco Neubert

Das Podium komplettierte erneut Tilman Krause, der auch mit seinem persönlich besten Resultat in der Overall-Wertung einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen lässt. "Rang sechs im Championat und Rang drei in der Klasse, damit bin ich überglücklich", strahlte der KTM-Fahrer, der absolut fehlerfrei und ohne Sturz blieb, sich aber dafür, wie viele andere auch, die Hände an den Begrenzungspfählen anschlug. "Die Tests waren teilweise schon sehr eng gesteckt, aber ansonsten hat es Spaß gemacht."

Nick Emmrich erwischte eine verhältnismäßig miserable erste Runde, wodurch er schon frühzeitig der Konkurrenz hinterher fahren musste. Am Ende reichte es noch zu Rang vier, vor seinen sächsischen Landsleuten Jörg Haustein und Daniel Hänel.


DEM - KLASSE E3
Schon vor dem Start mussten einige Top-Fahrer verletzungsbedingt absagen. Jan Schäfer zog sich beim letzten GCC-Lauf eine schwere Schulterverletzung zu und Björn Feldt ist nach seinem Sturz in Burg noch immer nicht richtig fit. Auch Derrick Görner, der sein Comeback nach seiner langen Handverletzung plante, musste noch einmal zurückziehen. "In Zschopau bin ich dann aber definitv am Start", ließ er wissen.

Dennis Schröter sicherte sich damit unangefochten den Tagessieg, sowie Lokalmatador Christian Weiß den zweiten Platz. "Ich bin absolut happy. Rang zwei in der Klasse und Platz fünf im Championat ist aktuell das Optimum für mich. Bis auf einen Test, bei dem die Hinterradbremse nicht richtig funktionierte, lief alles wie am Schnürchen", freute sich der hiesige Publikumsliebling, der nicht weit von Dachsbach entfernt wohnt.


#285 Christian Weiß

Eine faustdicke Überraschung gab es auf Rang drei. Benjamin Meusel aus Kronach fuhr bei seinem ersten Enduro-Rennen gleich auf das Podest. "Ein Einstand nach Maß", strahlte der GasGas-Fahrer, der schon auf einige Erfolge im Motocross-Sport zurückblicken kann. So war er beispielsweise 2003 Deutscher Jugend Motocross-Meister. "Ich könnte mir durchaus vorstellen, im kommenden Jahr eine komplette Saison zu bestreiten." Nach dieser Premiere sicherlich keine schlechte Idee!

Vierter wurde Gerrit Helbig, der damit sein bestes DEM-Resultat einfuhr, die Top Fünf rundete Pascal Springmann mit seiner Beta ab.


DEUTSCHER ENDURO JUNIOREN-POKAL
Robert Riedel sicherte sich einen weiteren Sieg, obwohl es zwischenzeitlich gar nicht danach aussah. Zunächst lag Florian Badstuber weit in Front. Sicherlich profitierte der KTM-Fahrer in der ersten Runde, durch seinen späten Startplatz, von den bereits vorhandenen Anliegern. Doch auch im weiteren Tagesverlauf war Badstuber nur unwesentlich langsamer. Am Ende war es schließlich Rang zwei hinter Tabellenführer Riedel. Rang drei ging an Maximilian Müller, der sein erstes Podiumsresultat bei den Junioren einfuhr.


#614 Robert Riedel


Der Mannschaftssieg ging an den ADAC Sachsen vor dem ADAC Schleswig-Holstein und dem ADAC Nordbayern


Ausführliche und detaillierte Infos, rund um den DEM-Lauf in Dachsbach, unter folgenden Rubriken:

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