Veranstaltungen 2018

Deutsche Enduro Meisterschaft

GPS-Daten:
52.245946, 11.911845


10.03.2018 - Tucheim
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07.10.2018 - Streitberg
13.-14.10.2018 - Woltersdorf
21.10.2018 - Kempenich
27.10.2018 - Zschopau

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DEM Tucheim 2013 - Dennis Schröter behält im Staub den Durchblick

31.08.2013

Die enorme Trockenheit und die daraus resultierende starke Staubentwicklung ließen den Veranstalter von der ursprünglich geplanten Marschroute etwas abweichen. Der vorabendliche Prolog wurde um einen Durchgang auf zwei verkürzt, wobei der letztere in einer abgespeckten Form ausgetragen wurde. Die, für den nächsten Tag eilig getätigten Modifizierungen an den Sonderprüfungen mit dem Ziel, die Staubentwicklung wenigstens etwas einzudämmen, erwiesen sich als goldrichtig. Der Wertungslauf konnte somit im vollen Umfang, vier Runden mit je zwei gezeiteten Tests, ohne weitere Komplikationen durchgeführt werden.

DEM - KLASSE E1
Dennis Schröter erwischte ein richtig gutes Wochenende. Schon nach dem Prolog setzte er sich im Championat und logischerweise auch in der E1-Wertung an die vorläufige Spitze. Der Husqvarna-Mann kam im dichten Staub und tiefen Sand prächtig zurecht, was die Zeiten sehr eindrucksvoll bestätigten. "Es hat mir richtig Spaß gemacht. Und wenn dies der Fall ist, kommt der Rest meist von alleine. Dennoch war es ein gutes Stück Arbeit. Es war ein echt harter Kampf mit den Jungs. Neben Marcus hatte ich noch Eddi und Andi ganz oben auf der Rechnung. Und so war es ja dann auch." Doch Dennis behielt gegen alle die Oberhand und siegte letztlich im Championat sowie in der E1-Tageswertung.


#57 Dennis Schröter

Edward Hübner, heute starker Dritter im Championat und E1-Zweiter, lässt aber nicht locker. Mit den sehr guten EM-Ergebnissen vom letzten Wochenende im Rücken, trat der Yamaha-Fahrer hoch motiviert auf und konnte Dennis Schröter drei Bestzeiten abringen. Am Ende machten nur etwas mehr als vierzehn Sekunden den Unterschied, worüber Eddi sehr stolz ist: "Ich komme immer näher an Dennis und auch an Marcus heran. Das motiviert mich ungemein. Ich freue mich schon auf die kommenden Rennen. Da dürften mir dann auch die Bedingungen wesentlich besser entgegen kommen. Hier im Sand, das ist nicht ganz so mein Ding."


#48 Edward Hübner

Nach zuletzt zwei vierten Plätzen in Burg, durfte Bruno Wächtler endlich einmal wieder auf das Podest steigen. "Das ist natürlich eine sehr schöne Sache. Nach dem gestrigen Prolog hatte ich noch so meine Bedenken. Da bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen. Heute klappte es aber wesentlich besser", so der KTM-Fahrer, welcher jedoch auch eine kleine Schrecksekunde zu verdauen hatte, "in der dritten Runde im zweiten Test blieb mir plötzlich die Hinterradbremse weg."
Rang vier ging an Bert Meyer auf KTM, welcher das Podium um zwölf Sekunden verfehlte. Husqvarna-Pilot Michael Röhrl wurde erneut guter Fünfter.

DEM - KLASSE E2
Am heutigen Tag gab es zwei Fahrer, welche dem Rest des Feldes keine Chance ließen, ein Wort um den Tagessieg mitsprechen zu dürfen. Tabellenführer Andreas Beier und sein ärgster Verfolger Sascha Meyhoff lieferten sich ein Duell im Hundertstel-Sekundenbereich. Schon beim vorabendlichen Prolog erreichten beide je eine Best- sowie zweitschnellste Zeit. Und das zog sich heute wie ein roter Faden weiter fort. Am Ende hatten beide je vier Bestzeiten auf ihren Konten, Sascha Meyhoff auf der Beta jedoch den glücklicheren Ausgang auf seiner Seite. Acht Hundertstel-Sekunden machten letztlich den äußerst geringen Unterschied. "Ich habe zum Schluss alles gesetzt. Egal, ob es optisch gut aussah, Hauptsache sitzen bleiben und das hat geklappt! Es war wirklich eine sehr knappe Entscheidung. Ich freue mich sehr über den Sieg, wenn ich nicht hier im Sand die Punkte hole, wo dann?"


#171 Sascha Meyhoff

KTM-Fahrer Andreas Beier war trotz der äußerst knappen Niederlage dennoch ganz zufrieden. Zumal er schon seine Fehler konkret analysierte: "In der zweiten Runde des Prologs hat es mich im Waldabschnitt vom Motorrad gezogen. Ich hatte durch den Staub nichts gesehen, plötzlich gab es einen Schlag und ich lag da. Der heutige Morgen begann für mich auch denkbar ungünstig. Gleich nach dem ersten Hindernis bin ich in einer, mit feinem Staub gefüllten, Spurrinne gelandet und gestürzt. Aber gut, so etwas passiert. Jetzt sind zum Glück erst einmal die Sandrennen vorbei."


#151 Andreas Beier

Rang drei ging an Mike Hartmann, welcher sich im Sand offenbar richtig wohl fühlt. "Ehrlich? Ich habe dieses Jahr nicht einmal im Sand trainiert", schmunzelt der Husaberg-Fahrer, was angesichts dieser starken Leistung kaum zu glauben ist. "Drei Stürze, dritter Rang, das ist schon okay."
Das man sich auch über einen vierten Rang freuen kann, bewies Tilman Krause. Der KTM-Fahrer fuhr heute sein bestes DEM-Resultat überhaupt ein! Weniger glücklich schien hingegen der aktuelle E2-Vizemeister Marco Neubert. Rang fünf kommt nicht im entferntesten seinen eigenen Ansprüchen entgegen. "Ich weiß momentan nicht so recht, woran es liegt. Ich bin alle Prüfungen soweit sauber durchgefahren, aber die Uhr sagte jedes Mal etwas anderes. Das war schon frustrierend", so der Yamaha-Pilot, der damit weiterhin auf seinen ersten DEM-Podestplatz in diesem Jahr warten muss.

DEM - KLASSE E3
In der Klasse E3 ist und bleibt Marcus Kehr das Maß aller Dinge. Der Vorsprung von fast zwei Minuten auf den Zweitplatzierten sprechen wieder einmal eine deutliche Sprache. Jedoch war der KTM-Fahrer mit sich nicht gänzlich zufrieden. Liegt doch sein Anspruch, mit dem Gewinn des Championats, eigentlich ganz woanders. Doch in diesem Kampf musste er sich heute Dennis Schröter geschlagen geben. "Nach zehn Prüfungen mit vier Sekunden zu verlieren ist keine Schande. Wären es dreißig gewesen, hätte ich mir mehr Gedanken gemacht. Es ging in jeder Prüfung immer nur um ein, zwei Sekunden hin und her. Das war wirklich alles sehr knapp und ein Fight auf einem Level. Schade, ich hätte dennoch gern gewonnen", so das abschließende Statement zu seiner heutigen Leistung.


#226 Marcus Kehr

Mit Rang zwei fuhr Derrick Görner sein bisher bestes Saisonresultat ein. Und das, obwohl sein Start in Tucheim noch einen Tag vorher in den Sternen stand. "Ich habe mir beim EM-Lauf letzte Woche in Tschechien eine unschöne Sache eingefangen", so der Husaberg-Mann, der den gesamten Tag, durch eine Verletzung im Gesäßbereich, mit Schmerzen unterwegs war. "Auf Grund dieser Tatsache bin ich mit dem Ergebnis natürlich sehr zufrieden."


#203 Derrick Görner

Platz drei ging an Tomi Peltola, der damit seinen ersten Podestplatz mit der GasGas einfahren konnte. "Tomi war so schnell, weil er seinen Flieger nach Finnland noch rechtzeitig erwischen wollte", scherzte Teamchef Marc Haftka. In der Tat machte der Finne auf dem letzten Etappenstück ordentlich "Flamme" und war vor allen anderen im Tagesziel. Aufgrund der Tatsache, dass vorgestempelt werden durfte, saß er schon im Auto Richtung Flughafen, als seine Kontrahenten gerade erst die Motorräder ins Parc Ferme schoben.


#290 Tomi Peltola

Björn Feldt, bekennender Sand-Spezialist, war mit sich ziemlich unzufrieden. Nach drei zweiten Rängen in Folge, blieb dieses Mal nur der undankbare vierte Platz. "Ich habe schon gestern im Prolog zu viel Zeit verloren und wollte diese heute morgen mit aller Gewalt wieder gut machen. Doch das ging leider schief. Schade, ich hatte mir hier mehr ausgerechnet", so das enttäuschte Fazit des KTM-Fahrers. Platz fünf ging an den amtierenden E3-Vizemeister Mark Risse auf der TM.

Deutscher Enduro Junioren-Cup
Endlich hat es gereicht! Nachdem Eddie Findling in Burg der Gas-Bowdenzug einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, lief dieses Mal für den Husaberg-Fahrer alles wie am Schnürchen. Sein erster Sieg im Deutschen Enduro Junioren-Cup! Zweiter wurde Marken-Kollege Tim Apolle. Josha Wiefel auf Yamaha komplettierte am heutigen Tage das Podest.


#606 Eddie Findling

Ausführliche und detaillierte Infos, rund um den DEM-Lauf in Tucheim, unter folgenden Rubriken:

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