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Finallauf zur Enduro-Weltmeisterschaft
Deutsche Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 07.10.2017

GPS-Daten:
50.739796, 13.063951

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Finallauf zur
Deutschen Enduro Meisterschaft

AUSSCHREIBUNG
Nennschluss: 20.10.2017

GPS-Daten:
52.474909, 13.777114

 
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   34. Oberpfälzer ADAC-Geländefahrt Sulzbach-Rosenberg

02.08.2009

"Rund um den Hochofen" hieß die Geländefahrt, die der AMC Sulzbach-Rosenberg veranstaltet hatte. Folgerichtig war die ehemalige Maxhütte Dreh- und Angelpunkt, Fahrerlager, Prolog und Sonderprüfung an diesem ersten Lauf nach der "Sommerpause". Höchst angeschlagen waren die Führenden der Meisterschaft in die Oberpfalz gereist: Deutschlands Enduro-Aushängeschild, Marcus Kehr hatte sich beim WM-Lauf in Mexico den Daumen verdreht und sein WM-Kamerad Mike Hartmann (siehe Bild oben)hatte sich eine Rippenprellung zugezogen.

Vorab ging es für die Klassen E1-E3 bereits am Samstag über vier Sonderprüfungen auf dem Hüttengelände: Gestartet in der aktuellen Reihenfolge des deutschen Enduro-Championates, wurden Steinfelder, Schlammauffahrten und Schlammlöcher des Endurotestes zum ersten, zweiten, dritten und vieren Mal absolviert. Das waren am Samstag damit schon einmal die ersten 15 bis 20 Minuten Sonderprüfungszeit(je nach Leistungsstand). Das große Zuschauerinteresse gab dem Veranstalter Recht: bei schönstem Sommerwetter versammelte sich eine große Zuschauermenge auf dem Gelände und sah die A-Lizenz-Fahrer auf dem verschärften Kurs. Am zweiten Tag wurde die Sonderprüfung um eine Steilauffahrt entschärft, damit alle Fahrer mehr oder weniger heil um diese Prüfung kamen. Ein zusätzliche Crossprüfung auf dem Stoppelfeld wurde am zweiten Tag noch in der 52 km langen Runde integriert. In der zuerst gestarteten E3-Klasse dominierte der verletzte Marcus Kehr (siehe Bild oben) von Anfang an: "Am zweiten Tag wurde es schon ab der zweiten Runde ziemlich schmerzhaft, ich konnte auf der Etappe den Lenker fast nicht mehr halten." Dennoch brachte der KTM-Fahrer den Klassensieg nach Hause.
Nicht zufrieden war Derrick Görner mit seinem dritten Platz: Am ersten Tag war er bereits gestürzt und kam ohne Hilfe nicht unter dem Motorrad heraus, weil sich die Hose am Lenker verfangen hatte. "Als Erster in den Prüfungen musste ich erst einmal das Wasser aus den Rinnen fahren und auf dem Stoppelfeld hatte ich weder Spuren noch Anlieger." Trotzdem sicherte er sich in der Meisterschaft damit den zweiten Rang, den sein Konkurrent Ralf Scheidhauer wurde unter Wert geschlagen: "Ich hatte jetzt vier Wochen mit einer Erkältung zu tun, musste sogar Antibiotika schlucken, das steckt mir noch in den Knochen, denn Trainieren konnte ich auch nicht."
DMSB-Junior Kai-Arne Petruck fuhr mit dem fünten Tagesrang endlich auch auf hartem Boden ein gutes Ergebnis ein. "Am ersten Tag war ich zu vorsichtig und habe dann am Sonntag alles gesetzt," erklärte der Norddeutsche anschließend.

Danach startete die E1-Klasse: Da gab es einen neuen Fahrer, nachdem Stefan Hau von seinem "Arbeitgeber" Husqvarna vor die Tür gesetzt worden war: Früher schon einmal war der Finne Tomi Peltola (siehe Bild rechts) in der deutschen Meisterschaft angetreten und weil der seit eineinhalb Jahren keine Lizenz hatte, konnte der für die deutsche Meisterschaft eingesetzt werden.
Der reaktivierte Husqvarna-Fahrer erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen und holte sich den Klassensieg.
Der DMSB-Junior Beier war darüber in keinster Weise glücklich: "Ich bin die erste Prüfung zu zögerlich angegangen, und in dem Crosstest habe ich auch die Spuren nicht optimal getroffen". Doch für den zweiten Platz reichte es erneut. Damit schob er sich mit nur zwei Punkten Rückstand dichter an den Führenden der Meisterschaft, Arne Domeyer heran.
Der konnte zumindest noch in der letzten der drei Sonntagsrunden von Platz fünf auf den vierten Platz vorkämpfen. "Aber die erste Prüfung war überhaupt nicht mein Ding," meinte der KTM-Fahrer im Ziel.
Dagegen war Jörg Haustein mit seinem dritten Platz wieder sehr zufrieden: "Ich habe viel trainiert und kommer mit dem Motorrad gut zurecht."

Sieger in der E2-Klasse wurde Mike Hartmann, der auf der Husaberg immer besser zurecht kommt. Doch nachdem er am ersten Tag bereits über 15 Sekunden Vorsprung herausgefahren hatte, brauchte er auch nicht soviel Druck zu machen. "Aber ich brauchte dann doch noch eine Schmerztablette für die Rippen."

DMSB-Junior Edward Hübner verlor in der letzten Runde seinen zweiten Tagesrang: "Ich bin nicht etwa langsamer geworden, sondern der Stefan Geyer hat einfach noch einmal alles riskiert, nachdem ich ihn den Tag über immer zwei bis drei Sekunden ihn Schach halten konnte."


Siegerehrung des Championates: M. Kehr, M. Hartmann, T. Peltola (v.l.n.r.)

Die Tagesergebnisse online: Hier Klicken

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