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Gesamtsieg an Kehr

13.04.2008

Es war keine besondere Überraschung, das sich Marcus Kehr (Im Bild oben - Alle Fotos von Steffen Ottinger) den Gesamtsieg auch beim zweiten Lauf zur Deutschen Enduromeisterschaft (DEM) holte: Der KTM-Fahrer beweist zur Zeit mit seinen Resultaten in der Weltmeisterschaft, dass er in einer anderen Liga fährt: Selbst bei einer Gesamtfahrzeit von gerade einmal 21 Minuten hatte er einen Abstand von 42 Sekunden vor dem nächsten Fahrer! "Dabei hatte ich eher noch einen Nachteil gegenüber den anderen Fahrern, weil ich als allererster Fahrer auf die Strecke musste. Im Crosstest waren keine Anlieger vorhanden und in der Enduroprüfung standen in allen Spuren noch das Wasser, so dass ich schon ziemlich viel neben den Spuren gefahren bin." Das war aber keineswegs eine Beschwerde des KTM-Fahrers, der sehr wohl weiß, dass durch die sich ändernde Startreihenfolge jeder Fahrer einmal dran ist, die neue Spur zu ziehen.

In der Enduro1-Klasse wurde der DMSB-Junior Andreas Beier vom amtierenden Meister Mike Hartmann auf den zweiten Platz verwiesen. Damit scheint Hartmann seine Fußverletzung entgültig überwunden zu haben.
Miteinem erneuten Platz 5 bewies der erst 17jährige Kevin Lindner (oben im Bild), dass sein Erfolg in der Deutschen Meisterschaft beim ersten Lauf keine Eintagsfliege war. Lindner war nach nur einem Jahr im Deutschen Enduro-Pokal bereits mit 16 Jahren aufgestiegen.

Natürlich gewann Kehr nicht nur die Gesamtwertung des Wettbewerbes, sondern auch die Enduro2-Klasse. Zweiter wurde Stefan Geyer, dem gleich in der ersten Crossprüfung ein Fußgänger ins Motorrad lief. Es kam zu einem Sturz von Geyer und der krachte in einen Reifenstapel, verletzte sich aber zunächste einmal nur wenig, auch wenn er sich dabei den Lenker recht schmerzhaft in den Bauch schlug. Geyer bekam aber vom Sportkommissar eine Zeitgutschrift für diese unverschuldete Bruchlandung, da der Kommissar den Vorfall direkt miterlebt hatte.
Eine Überraschung war der vierte Platz von Sascha Eckert (im Bild oben): Der Norddeutsche hatte nach kurzer Zeit mit GasGas, direkt nach dem ersten DEM-Lauf das Team gewechselt und fährt nun eine 450er HM-Honda: "Ich konnte zwar vorher nur wenig Fahren, doch im ersten Crosstest passte mir alles auf Anhieb. Im ersten Endurotest wusste ich dann aber nicht wohin mit der vielen Leistung. Da musste ich mich definitiv erst richtig schön einrollen, bis das besser klappte. Aber ich hatte insgesamt einfach richtig Spaß am Fahren, so viel wie schon lange nicht mehr."
Dazu mag auch beigetragen haben, dass sich das Wetter von der besten Seite zeigte. Was aber nicht heftigsten Hagel, Schneefall und Regen der gesamten Woche vorher ausgleichen konnte. Der Crosstest musste verkürzt werden, die Schlammlöcher wurden teilweise nur eine Runde gefahren und an die traditionelle Wasser-Durchfahrt durch die Dahle war von Anfang an überhaupt nicht zu denken.
Gerd Risse (im Bild links)fuhr offensichtlich unter seinen Möglichkeiten und brachte die GasGas nur auf dem achten Tagesrang ins Ziel - allerdings liegt der ehemalige Trialfahrer in der Meisterschaft auf dem siebenten Rang und einen DEM-Punkt vor DMSB-Junior Edward Hübner. Der belegte den sechsten Tagesrang und liegt in der Meisterschaft damit auf dem achten Platz.


In der Enduro3-Klasse ging der Tagessieg an Marco Straubel: Der Titelverteidiger schielte dabei mehr auf seinen Konkurrenten Ralf Scheidhauer als auf seine Zeit im Championat. "Auch wenn ich in der Klassenwertung letztlich alle Prüfungen gewonnen hatte, war ich mir am Anfang erst gar nicht so sicher. Der letzte Durchgang im Crosstest war vom Gefühl her total schlecht - und trotzdem war ich wieder schneller als Ralf."
Aber nicht nur das, sondern als Dritter im Championat wäre er um ein Haar gar nicht zur Siegerehrung gekommen. "Ich hatte nicht damit gerechnet, und als ich aufgerufen wurde, war ich eigentlich schon weg und musste noch einmal zurück Laufen."
Etwas anders ergeht es Gerd Pfefferkorn (im Bild oben): Der Vorjahresdritte vergeigt den letzten Durchgang im Cross-Test tatsächlich und verliert so den möglichen vierten Tagesrang. Mit Platz sechs rutscht der KTM-Fahrer auf den dritten Platz der Meisterschaft zurück. DMSB-Junior Kai-Arne Petruck kämpfte mit technischen Problemen und blieb plötzlich im Endurotest nach einem Wasserloch stehen. Dort verlor er viel Zeit, bis er die Maschine wieder am Laufen hatte, dass es nur für den zehnten Tagesrang reichte.


Die Tagesergebnisse online: Hier Klicken

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